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SommerBergHotel - Familie Bätzner - Wildbad im Schwarzwald

Pforzheimer Zeitung
Ein Ehemaliger des SommerBergHotel

Ein Mensch „mit wundervollen Gaben“
Gebürtiger Pforzheimer Walter Staib in den USA mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

Zum Feiern sei ihm nur wenig Zeit geblieben, berichtet Walter Staib, „denn am nächsten Tag hatte ich drei Fernsehtermine.“ Dabei hatten sich in seiner historischen, aus dem Jahr 1773 stammenden „City Tavern“ in Philadelphia rund 100 Gäste um den gebürtigen Pforzheimer geschart, mit dem deutschen Generalkonsul in New York, Hans-Jürgen Heimsoeth, an der Spitze. Der überreichte dem auch mit 61 Jahren immer noch rastlosen Gastronom das von Bundespräsident Horst Köhler verliehene Bundesverdienstkreuz.

Bei dem vom Buckenberg stammenden Staib verbänden sich die wundervollen Gaben von deutschem handwerkliches Geschick mit amerikanischem Unternehmergeist betonte der Generalkonsul, als er das „Knight‘s Cross of the Order of Merit“ anheftete. In Anerkennung seiner herausragenden Beiträge auf sozialem und wohltätigem Gebiet sei diese Ehre „einem wahren Menschenfreund“ zuteil geworden, hieß es in der Laudatio für „einen gebürtigen Deutschen und bedeutenden amerikanischen Bürger der historischen Stadt Philadelphia“.

Schon als Bub in der Küche

Nach der Lehre im Hotel „Post“ in Nagold und der nächsten Station im „Sommerberg-Hotel“ in Wildbad, hatte es Staib, der schon als Bub in der „Gaststätte Buckenberg“ seines Onkels in der Küche mithalf, in die Schweiz gezogen.

Chicago wurde seine erste Station in den USA. Seit 1994 betreibt er in Philadelphia die mit Auszeichnungen hochdekorierte „City Tavern“, in der einst die Gründerväter der Vereinigten Staaten von George Washington über Thomas Jefferson bis Benjamin Franklin aus- und eingingen.

Staib hat mit seinem Unternehmen „Concepts by Staib“ auch über 400 Hotels, Restaurants und zuletzt auch Kreuzfahrten-Veranstalter in aller Welt beraten. „Er verbindet die amerikanische Küche des 18. Jahrhunderts mit den Einflüssen seiner deutschen Heimat“, sagte Heimsoeth weiter und verwies dabei auf Staibs neuestes Kochbuch „Black Forest Cuisine“, das der seiner Heimat und dem Nordschwarzwald gewidmet hat. Staib gelinge es, auch durch seine Fernsehsendungen, nicht nur über die gesamte USA die Aufmerksamkeit auf die deutsche Küche zu lenken, er sei zudem ein wohltätiger Mensch. So sei er unermüdlich für die German Society in Philadelphia tätig, der ältesten deutschen, sozialen Organisation in den Vereinigten Staaten. Dabei bringe sich Staib nicht nur aktiv ein, sondern er suche immer wieder nach neuen Wegen, um der Society finanzielle Quellen zu erschließen. Desweiteren unterstütze er nach Kräften die Deutsch-Amerikanische Handelskammer. „Walter Staib ist ein großer Förderer der Beziehungen zwischen Deutschland und Amerika“, schloss der Generalkonsul seine Laudatio.

Fernsehteam kommt

Für Filmaufnahmen wird Staib Ende Juli/Anfang August mit einem zehnköpfigen Team in die alte Heimat kommen. Er hat einen Vertrag über ein Jahr abgeschlossen, die „Black Forest Cuisine“ Woche für Woche vorzustellen. Die angeschlossenen Fernsehkanäle erreichen rund 30 Millionen Zuschauer. Und die sollen nicht nur sehen, wie Rostbraten, Gaisburger Marsch oder Schwarzwälder Kirschtorte zubereitet wird. Ihnen soll auch gezeigt werden, wo die Wiege von Staibs kulinarischen Wurzeln stand.


Erstellt am: 03.05.2007

 

29-12-2003 PZ

Videos Walter Staib

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